Vorteile einer gerechten Gesellschaftsgestaltung

Beispiel USA

Paget Kagy macht darauf aufmerksam, dass die Armutsfalle in den USA ein großes Problem ist. – Die Bürgerin muss arm sein, damit sie die Wohlfahrtsleistungen des Staates erhalten kann. Wenn sie nur ein bisschen über den Grenzbeträgen ein Einkommen hat, würden ihr sofort die Zahlungen gekürzt.

Reality of Welfare & Andrew Yang’s UBI

Genauso ist es auch
in Deutschland. Beispiel Wohngeld. Wohngeld hört sich gut an. Die
Realität ist jedoch ernüchternd. Wer über der Einkommensgrenze
liegt, bekommt kein Wohngeld mehr oder muss bereits erhaltene
Leistungen zurückzahlen.

Wer zum Beispiel Weihnachtsgeld erhält, welches zu den Gesamteinkommen hinzugerechnet wird, kann plötzlich oberhalb des Einkommens liegen, welches Wohngeld ermöglicht.

Wer unterschiedliche
Einkommen im Laufe des Jahres hat, ist ständig in Gefahr, sein
Wohngeld wieder zu verlieren. Einzig Personen ohne veränderliche
Einkommen und mit nur sehr niedriger Grundsicherung können in etwa
sicher sein, ihre Beihilfen behalten zu können.

Das ist ein durch und durch schlechtes Sozialsystem. Wer hat sich das ausgedacht?

Viel besser ist es,
wenn wir im Leben nicht mit Null Einkommen anfangen, sondern immer
schon ein Einkommen haben. Als Kind, als Jugendlicher, als
Erwachsener. Und das ein Leben lang.

Das ist das Bedingungslose Grundeinkommen.

Paget Kagy erwähnt jetzt eine Reihe von Sozialprogrammen in den USA.

Ein Sozialprogramm,
TANF, das nur 23% der Armen erreicht. Ein Drei-Personen-Haushalt
erhält 447 Dollar im Monat. Wer diese Sozialhilfe in den USA erhält,
hat 2 Jahre Zeit, einen Job zu finden. – An Barguthaben sind nur 2000
Dollar erlaubt. Und bekommt die Familie in den 2 Jahren ein weiteres
Kind, wird trotzdem die Sozialhilfe gestrichen.

Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen würde den Menschen wirklich geholfen. Die drei Personen hätten 2000 Dollar im Monat, statt 447. – Kinder sollen nach dem BGE-Konzept von Andrew Yang kein Bedingungsloses Grundeinkommen erhalten.

Dann gibt es noch
Essensmarken SNAP. 42 Millionen Amerikaner haben das in Anspruch
genommen. (Wirklich? 42 Millionen???) Im Gegenwert von 126 Dollar im
Monat. – Innerhalb von 3 Monaten müssen Ledige eine Arbeitsstelle
finden.

Ist das jetzt besser, als ein Bedingungsloses Grundeinkommen? Natürlich nicht !!!!!

Daran ist zu sehen,
welche ungeeigneten Hilfen sich die Politiker ausdenken, gegen die
Bürger.

Acht Millionen
Behinderte erhielten 551 Dollar im Monat Unterstützung.

Unterkunftsbeihilfen. Sie sollen helfen, nicht mehr als 30% des Einkommens für Unterkunft zu verwenden. 2, 2 Millionen Mieter erhalten diese. Im Vergleich zu einem Bedingungslosen Grundeinkommen, ist das ein Witz.

Mit BGE ist der
Mensch nicht mehr an einen Ort gebunden, weil da sein Arbeitgeber
agiert. Er ist unabhängig. Und er kann sich mit einem anderen
Grundeinkommen-Bezieher zusammentun und gemeinsam eine Unterkunft
mieten. – Also ganz klar ist das Grundeinkommen besser, als Wohngeld.

Kagy meint, wenn die Bürger die Wahl haben, ob sie diese Sozialprogramme oder ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Anspruch nehmen, dann werden sie sich überwiegend für ein BGE entscheiden.

Sie weist außerdem darauf hin, dass bei Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens Finanzberatungen für die Bürger notwendig wären und in den Schulen Fähigkeitskurse, im Umgang mit Geld.

78% der Amerikaner
haben keine Rücklagen und leben von den gerade vorhandenen
Einkommen. 40% der Amerikaner können keine plötzliche Rechnung in
Höhe von 400 Dollar zahlen.

So viel zum Paradies
der Kapitalisten.

Paget Kagy zitiert Andrew Yang, der das Grundeinkommen im Kapitalismus beschreibt, als Einkommen, das nicht bei Null beginnt.

Gesellschaft heute

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Vorteile einer gerechten Gesellschaftsgestaltung

Beispiel USA

Paget Kagy macht darauf aufmerksam, dass die Armutsfalle in den USA ein großes Problem ist. – Die Bürgerin muss arm sein, damit sie die Wohlfahrtsleistungen des Staates erhalten kann. Wenn sie nur ein bisschen über den Grenzbeträgen ein Einkommen hat, würden ihr sofort die Zahlungen gekürzt.

Reality of Welfare & Andrew Yang’s UBI

Genauso ist es auch
in Deutschland. Beispiel Wohngeld. Wohngeld hört sich gut an. Die
Realität ist jedoch ernüchternd. Wer über der Einkommensgrenze
liegt, bekommt kein Wohngeld mehr oder muss bereits erhaltene
Leistungen zurückzahlen.

Wer zum Beispiel Weihnachtsgeld erhält, welches zu den Gesamteinkommen hinzugerechnet wird, kann plötzlich oberhalb des Einkommens liegen, welches Wohngeld ermöglicht.

Wer unterschiedliche
Einkommen im Laufe des Jahres hat, ist ständig in Gefahr, sein
Wohngeld wieder zu verlieren. Einzig Personen ohne veränderliche
Einkommen und mit nur sehr niedriger Grundsicherung können in etwa
sicher sein, ihre Beihilfen behalten zu können.

Das ist ein durch und durch schlechtes Sozialsystem. Wer hat sich das ausgedacht?

Viel besser ist es,
wenn wir im Leben nicht mit Null Einkommen anfangen, sondern immer
schon ein Einkommen haben. Als Kind, als Jugendlicher, als
Erwachsener. Und das ein Leben lang.

Das ist das Bedingungslose Grundeinkommen.

Paget Kagy erwähnt jetzt eine Reihe von Sozialprogrammen in den USA.

Ein Sozialprogramm,
TANF, das nur 23% der Armen erreicht. Ein Drei-Personen-Haushalt
erhält 447 Dollar im Monat. Wer diese Sozialhilfe in den USA erhält,
hat 2 Jahre Zeit, einen Job zu finden. – An Barguthaben sind nur 2000
Dollar erlaubt. Und bekommt die Familie in den 2 Jahren ein weiteres
Kind, wird trotzdem die Sozialhilfe gestrichen.

Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen würde den Menschen wirklich geholfen. Die drei Personen hätten 2000 Dollar im Monat, statt 447. – Kinder sollen nach dem BGE-Konzept von Andrew Yang kein Bedingungsloses Grundeinkommen erhalten.

Dann gibt es noch
Essensmarken SNAP. 42 Millionen Amerikaner haben das in Anspruch
genommen. (Wirklich? 42 Millionen???) Im Gegenwert von 126 Dollar im
Monat. – Innerhalb von 3 Monaten müssen Ledige eine Arbeitsstelle
finden.

Ist das jetzt besser, als ein Bedingungsloses Grundeinkommen? Natürlich nicht !!!!!

Daran ist zu sehen,
welche ungeeigneten Hilfen sich die Politiker ausdenken, gegen die
Bürger.

Acht Millionen
Behinderte erhielten 551 Dollar im Monat Unterstützung.

Unterkunftsbeihilfen. Sie sollen helfen, nicht mehr als 30% des Einkommens für Unterkunft zu verwenden. 2, 2 Millionen Mieter erhalten diese. Im Vergleich zu einem Bedingungslosen Grundeinkommen, ist das ein Witz.

Mit BGE ist der
Mensch nicht mehr an einen Ort gebunden, weil da sein Arbeitgeber
agiert. Er ist unabhängig. Und er kann sich mit einem anderen
Grundeinkommen-Bezieher zusammentun und gemeinsam eine Unterkunft
mieten. – Also ganz klar ist das Grundeinkommen besser, als Wohngeld.

Kagy meint, wenn die Bürger die Wahl haben, ob sie diese Sozialprogramme oder ein Bedingungsloses Grundeinkommen in Anspruch nehmen, dann werden sie sich überwiegend für ein BGE entscheiden.

Sie weist außerdem darauf hin, dass bei Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens Finanzberatungen für die Bürger notwendig wären und in den Schulen Fähigkeitskurse, im Umgang mit Geld.

78% der Amerikaner
haben keine Rücklagen und leben von den gerade vorhandenen
Einkommen. 40% der Amerikaner können keine plötzliche Rechnung in
Höhe von 400 Dollar zahlen.

So viel zum Paradies
der Kapitalisten.

Paget Kagy zitiert Andrew Yang, der das Grundeinkommen im Kapitalismus beschreibt, als Einkommen, das nicht bei Null beginnt.

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