Vermögen wir Grundeinkommen?

Hmm, 1. wird in dem Beitrag nicht wirklich etwas gerechnet. Schade. 2. Wie tragfähig ist die Idee. Das muss doch mal gerechnet worden sein. Selbst wenn Sie das gesamte Privat- und Staatsvermögen in Deutschland nehmen und gleich verteilen gibt es eine Grenze!

Das Grundeinkommen ist schon da! Es ist die Existenzsicherung. Die meisten Bürger haben diese, in Form von Nahrung, Kleidung, Wohnraum und Energie, oder als Gegenwert, in Form von »Geld«.

Was wir aber heute nicht haben, ist die Bedingungslosigkeit dieser Existenzsicherung. Diese soll mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen eingeführt werden. – Jeder Bewohner soll die Existenzsicherung »bedingungslos« erhalten. – In Form der Güter und in Form von »Gelderlaubnisscheinen«.

Die Finanzierung des Bedingungslosen Grundeinkommens, besteht im »Neu-Denken« der Gesellschaftsorganisation.

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, uns am Leben zu erhalten. Wir könnten das als gemeinsame Aufgabe in der Gesellschaft definieren.

Die Bürgerinnen und Bürger in der Gesellschaft könnten sich absprechen. Und sagen. Zuerst produzieren wir »gemeinsam« die notwendigen Güter: zum Beispiel Nahrung, Kleidung, Wohnraum und Energie. Das ist jenes, was wir gemeinsam tun. – Aber alle Produktion darüber hinaus, an Gütern und Dienstleistungen, geschieht freiwillig und es ist jedem freigestellt, daran teilzunehmen oder nicht.

Für die notwendige Produktion wird aber die volle Leistungsfähigkeit einer Bürgergesellschaft gar nicht gebraucht. – Sie macht womöglich ein Drittel unserer heutigen Wertschöpfung aus. Also ca. eine Billionen Euro in Deutschland.

Aber ist es so, in einer Grundeinkommensgesellschaft, dass ein Teil der Bevölkerung »das Notwendige produziert«, während die anderen nur das Hergestellte konsumieren und »nichtstun«?

In einer Grundeinkommensgesellschaft gibt es einen Arbeitsmarkt, wie heute auch. Es wäre attraktiv und würde sich für die Bürger lohnen, zusätzlich zum BGE noch Geld zu verdienen. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass dies passiert. – Allerdings haben die Menschen dann die Möglichkeit, mit Arbeitgebern »auf Augenhöhe« zu verhandeln. Das wäre eine gute Entwicklung.

Gesellschaft heute

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