Steuerzahlungen und BGE

Richtig ist, dass alle Steuerzahlungen Sinn machen müssen, um bei den Menschen Unterstützung zu finden. – Wenn Steuern für etwas verwendet werden, was große Teile der Bevölkerung ablehnen und nicht für sinnvoll erachten, ist die Steuergesetzgebung problematisch und muss hinterfragt werden.

Ähnliches gilt für den Rundfunkbeitrag, der von großen Teilen der Bevölkerung abgelehnt wird, weil Luxusgehälter und doppelte Renten der Rundfunkmitarbeiter damit finanziert werden und insgesamt der Eindruck entsteht, hier hätte sich eine Lobbygruppe eine bequeme Einnahmequelle erschlossen, der sich der Bürger nicht entziehen kann, weil er „gesetzlich“ verpflichtet ist, zu zahlen.

Was aber in der zitierten Aussage übersehen wird ist, dass das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE), welches der Bürger in Form von Steuern zahlt, er selbst postwendend wieder zurück erhält. – Denn er bekommt ja selbst ein BGE.

Das heißt, nicht der, der arbeitet, zahlt für diejenigen, die nicht arbeiten, sondern die Produktion der Güter (Nahrung, Kleidung, Wohnraum und Energie), die auch durch Rationalisierung entsteht, kommt allen zugute.

Das aber ist ein berechtigter Vorgang und muss auch so sein und hat nichts mit Ungerechtigkeit zu tun. Denn alle Menschen haben einen Bedarf an Gütern, damit sie leben können, damit die Existenzsicherung gewährleistet ist. – Und dieser Bedarf muss gedeckt werden.

Gesellschaft heute

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