Manchester: Selbstmordattentäter wollte Rache nehmen für Großbritanniens Bomben auf Kinder





Salman Abedi, der 22-jährige Selbstmordattentäter, der in Manchester 22 Menschen mit sich in den Tod gerissen hatte, war anscheinend „wütend“ über die aktuellen und vom Westen unterstützten Kriege im Nahen Osten.

Salman Abedi’s tödliches Selbstmordattentat in Manchester hat Großbritannien und auch andere westliche Nationen schockiert – viele davon führen Krieg gegen „Terroristen“ im Nahen Osten.

Als der Angriff passierte, fiel der Verdacht auf ISIS. Die extremistische Gruppe erklärte auch sogleich ihre Verantwortung für das abscheuliche Attentat, bei dem 22 Menschen ihr Leben verloren, die meisten von ihnen Kinder.

Natürlich war Manchester nicht das erste Mal in Europa, bei dem die Brutalität von ISIS großes Leid auslöste. Paris, Brüssel und Nizza sind nur einige der Städte in Europa, die in der Vergangenheit durch die Brutalität von ISIS schwer getroffen wurden. Nach jedem dieser Angriffe wurden Kerzen angezündet, und Botschaften mit Beileid und Verurteilung überfluteten die Medien. Die westlichen politischen Führer argumentieren, dass diese Rituale nötig seien, um den Terroristen zu zeigen, dass die Westler vereinter sind als je zuvor.

Doch in der Diskussion haben die Führer die eigentliche, harte und schwierige Frage bewusst vermieden: Warum eigentlich attackieren die Terroristen jetzt westliche Bürger auf ihrem eigenen Boden? Der Führer der britischen Labour Party, Jeremy Corbyn, und der ehemalige amerikanische Politiker Ron Paul können leicht eine Antwort darauf geben: Unnötige Kriege im Nahen Osten nach den Anschlägen des 11. September 2001 in New York.

Seit dem Angriff von Abedi sind einige Journalisten etwas weitergegangen, um zu verstehen, was zu dem verheerenden Ereignis inspiriert hat. Das Wallstreet Journal berichtet, dass ein paar Tage bevor Abedi sich in Manchester in die Luft sprengte, er zu seinen Eltern gesagt hatte, dass er ihr Haus in Libyen verlasse, um eine Pilgerfahrt zur muslimischen heiligen Stadt Mekka zu machen.

Abedi war 1994 in Manchester am Silvesterabend geboren worden. Im Jahr 2011, als Abedi noch ein Teenager war, reiste er nach Libyen und kämpfte neben seinem Vater in einer Miliz, die als Tripoli-Brigade bekannt war, gegen Muammar Gaddafi. Die Tripoli-Brigade hatte aktive Unterstützung von Großbritannien und den USA

Drei Jahre nachdem die NATO den Rebellen geholfen hatte, Gaddafi zu töten, kehrten Abedi und seine Mutter nach Großbritannien zurück. Er schrieb sich im Jahr 2015 an der Universität von Salford ein, um Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Nach nur einem Jahr wurde er verstört und brach ab. Libyen war nach der Tötung Gaddafi’s ins totale Chaos gestürzt. Das Land ist zu einem gescheiterten Staat geworden. Das Versprechen der westlichen Führer, den Libyern dabei zu helfen, eine sogenannte Demokratie zu schaffen, erwies sich als Lüge. Stattdessen begann der Westen, Libyens Ressourcen zu plündern.

Um die Sache noch zu verschlimmern, machten die westlichen Führer damit weiter, in Jemen, Syrien, Irak und an anderen Orten im Nahen Osten Gewalt anzufachen. Viele unschuldige Menschen sind bereits gestorben und weitere werden sterben durch diese rücksichtslosen Handlungen des Westens.

Als Zeuge des vom Westen gesponserten Gemetzels an diesen Orten gelobte Abedi dem Westen Rache.





Laut Abedi’s Schwester, Jomana Abedi, war ihr Bruder ein freundlicher und liebevoller Mensch. Sie sagte, obwohl sie schockiert darüber war, was in Manchester geschah, sei es nicht ein besonders großer Schock, denn es habe Hinweise darauf gegeben, dass ihr Bruder über die gegenwärtigen westlich unterstützten Kriege im Nahen Osten wütend geworden war.

„Ich glaube, er sah Kinder – muslimische Kinder – überall sterben, und dass er Rache bekommen wollte. Er sah die Sprengstoffe, die  Amerika auf Kinder in Syrien herabregnen ließ, und er wollte Rache. Ob er das erreicht hat, wird ein Geheimnis zwischen ihm und Gott bleiben, “ so Jomana.

Im Jahr 2016 soll Abedi eine persönliche Tragödie erlitten haben, als sein Freund Abdul Wahab Hafidah, ebenfalls ein Brite mit libyscher Abstammung, in Manchester von nicht identifizierten Bandenmitgliedern erstochen worden war.

„Abedi sah den Angriff als Hasskriminalität an“, sagte ein ungenannter Familienfreund, „und er ist immer wütender über das geworden, was er als Misshandlung von Muslimen in Großbritannien betrachtete. Wir wussten, dass er Ärger machen würde. Man konnte sehen, dass früher oder später etwas passieren würde.“

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/manchester-suicide-bomber-wanted-revenge-for-bombs-america-dropped-on-children-in-syria/

 

Verwandter Artikel:

ISIS Anschlag auf dem Ariana Grande Konzert in England – 22 Tote, darunter viele Kinder

http://derwaechter.net/isis-anschlag-auf-dem-ariana-grande-konzert-in-england-22-tote-darunter-viele-kinder

 





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