Magnetfeldtherapie in der Frauenheilkunde

Wirkungsvoller Einsatz der Magnetfeldtherapie bei Frauenleiden

Als Gynäkologe, der über eine jahrelange Erfahrung mit Magnetfeldtherapie verfügt, stelle ich immer wieder fest: Bei vielen gynäkologischen Beschwerden gibt es keine wirkungsvollere Vorbeugung und Therapie als die Magnetfeldtherapie. Sogar Hormonstörungen oder Senkungsbeschwerden und Erektionsstörungen des Mannes lassen sich gut mit pulsierenden Magnetfeldern behandeln.

Ob Brustspannungen, Menstruationsstörungen, diffuse Unterbauchschmerzen oder ein nervöser Darm, ob Entzündungen, wie etwa eine Eierstock- bzw. Eileiterentzündung oder Schmerzen beim Verkehr (sofern diese nicht akut durch eine Infektion bedingt sind) bei diesen und vielen anderen gynäkologischen Störungen und Erkrankungen können mit der Magnetfeldtherapie immer wieder eindrucksvolle Therapieerfolge erzielt werden. Die Besonderheit der Frauenheilkunde liegt in der Feinheit kommunikativer Prozesse, wie sie sich z. B. in der Schwangerschaft zwischen Mutter und Kind, zwischen Mutter und Plazenta, zwischen Plazenta und Fötus abspielen. Dieser Besonderheit hat das Leistungsspektrum der genutzten Technik Rechnung zu tragen. Im Übrigen sind Störungen der Kommunikation oft auch für Paarprobleme verantwortlich – durch eine Reduktion auf „Hormonstörungen“ wird diese Problematik häufig verkannt.

In einer Therapie geht es deshalb in erster Linie darum, den Kommunikationsfluss zu verbessern, um so auch den Fluss der Hormone wieder zu aktivieren. Hier kann gerade die Magnetfeldtherapie wertvolle Dienste leisten. Da die Ursachen für Konflikte oder Störungen meist auf emotionalem oder auch mentalem Gebiet zu suchen sind – das trifft für Erektionsstörungen ebenfalls zu –, müssen wir auch in der Therapie den Bereich der Körperlichkeit überschreiten. Diesem Ansatz liegt die Erkenntnis zugrunde, dass auch „nichtkörperliche“ Störungen einer Behandlung zugänglich sind, die physikalischen Gesetzen folgt. Dagegen haben sich chemische Behandlungskonzepte für Schwangerschaft, Sexualität oder Paarbeziehungen als kontraproduktiv erwiesen, da das Konzept der „Bekämpfung“ oder „Hemmung“ weder Blockaden löst noch Energien in Fluss bringt und damit letztlich nur einen Stillstand zur Folge hat.

Davon ausgehend, dass Gesundheit ein ausgewogenes interindividuelles und intraindividuelles Energieverhältnis voraussetzt, gilt es dieses im Fall einer Gesundheitsstörung oder Erkrankung wiederherzustellen. Dabei ist es von untergeordneter Bedeutung, ob sich die „Zellbatterien“ durch körperliche, emotionale oder mentale Störungen, Überspannungen oder andere Umstände hin zu einem Energieverlust entladen haben. Fest steht, dass die Magnetfeldtherapie durch Induktion die verbrauchten „Zellbatterien“ wieder aufzuladen vermag, indem sie den Zellen, dem Gewebe bzw. den Organen ein gesundes Funktionspotential zur Verfügung stellt.

Beispiele aus der Praxis

Ein 23-jährige Frau suchte meine Praxis wegen starker Unterbauchschmerzen auf. Gehen und Wärme verschlimmerten die Schmerzen, wohingegen sie im Liegen besser wurden. Die Untersuchung ergab eine Eileiterentzündung, verursacht durch eine verschleppte Erkältung mit Blasenentzündung.

Die in solchen Fällen übliche Behandlung mit Antibiotika lehnte sie ab. Das akute Bild verlangte jedoch nach einer konsequenten Therapie. Deshalb verordnete ich ein anthroposophisches Mittel; zusätzlich sollte täglich einmal eine Magnetfeldtherapie-Anwendung erfolgen.

Die erste Behandlung führte ich gleich im Anschluss an die Untersuchung durch. Die rasche und deutliche Besserung der Beschwerden führte dazu, dass die Patientin die Behandlung nach vier Tagen abbrach.

Drei Tage später rief sie an, um mir mitzuteilen, dass es ihr wieder schlechter ginge. Ich empfahl ihr, die Behandlung mit Magnetfeldern wieder aufzunehmen und diese nun in Heimanwendung mindestens vier, besser sechs Wochen lang regelmäßig fortzuführen. Seitdem ist die Patientin wieder gesund.

Eine 29-jährige Patientin litt unter ausgeprägten Zyklusstörungen sowie unter einem prämenstruellen Syndrom (PMS) mit starken Brustspannungen. Die Einnahme der Pille lehnte sie jedoch ebenso wie eine medikamentöse Hormonregulation ab.

So schlug ich ihr eine Langzeittherapie mit pulsierenden Magnetfeldern vor. Hierfür sollte sie sich eine Magnetfeldmatte auf den Matratzenschoner unter die Matratze ihres Bettes legen. Bereits die nächste Periode nach gut zwei Wochen regelmäßiger Magnetfeldtherapie-Anwendungen verlief deutlich leichter; ebenso litt sie weniger unter Spannungsgefühlen in der Brust. Nach weiteren zwei Monatszyklen traten kaum noch Beschwerden auf, auch der Zyklus selbst wurde regelmäßig. Seit nunmehr acht Monaten ist die Patientin beschwerdefrei.

Fazit

Bleibt festzuhalten, dass vor jeder Heimanwendung die zu behandelnden Beschwerden von einem in der Anwendung des Magnetfeldes erfahrenen Arztes individuell abgeklärt werden sollten! Auch müssen eventuell vorhandene Ausschlussempfehlungen des jeweiligen Geräteherstellers beachtet werden. Generell gibt es jedoch so gut wie keine Kontraindikationen.

Vita: Dr. Florian Th. Davidis ist Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
mit ganzheitlicher Orientierung in eigener Praxis in Ludwigsburg.
Schwerpunkte sind u.a. Endokrinologie, Magnetfeldtherapie und Anti-Aging.

Diesen Text finden Sie in der Ausgabe 21 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie aktuell

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