Magnetfeldtherapie bei Muskelschwund

Kein Muskelschwund dank Magnetfeldtherapie

Eines der Hauptprobleme der Gipsbehandlung eines Knochenbruchs ist der relativ rasch einsetzende Schwund von Muskelmasse infolge der Ruhigstellung. Immer wieder zeigt sich, dass diese unerwünschte Begleiterscheinung durch die Magnetfeldtherapie gemildert und sogar verhindert werden kann.

Fallbeispiel

Eine 73-jährige Patientin war wegen ihrer Rheumatoidarthritis schon seit längerem bei mir in Behandlung. Die schulmedizinische Therapie mit Medikamenten und Physiotherapie hatten bis dato nur wenig Linderung gebracht. Durch den Einsatz der Magnetfeldtherapie dreimal täglich konnte sich die Patientin schon bald schmerzärmer und besser bewegen; ebenso blieben fortan akute Schübe der Rheumatoidarthritis aus.

Leider zog sich die Patientin durch einen Sturz zusätzlich eine Fraktur des linken Handgelenks zu. In der Unfallklinik wurden drei Kirschnerdrähte zur Stabilisierung eingebracht; anschließend wurde ein Gipsverband angelegt.

Um die Heilung zu beschleunigen, setzten wir tagsüber im zweistündigen Rhythmus die Magnetfeldtherapie ein. Nach sechs Wochen erfolgte eine Röntgenkontrolle. Weil der Knochen noch nicht vollständig durchgebaut war, hielten es die Unfallchirurgen für geboten, das Tragen des Gipses um vier weitere Wochen zu verlängern. In dieser Zeit erhielt die Patientin weiterhin engmaschige Magnetfeldtherapie-Behandlungen.

Nach zehn Wochen konnten Gips und Kirschnerdrähte entfernt werden. Als der Gips abgenommen wurde, gab es eine große Überraschung: Obwohl die Patientin so lange einen Gips getragen hatte, hatte sich die Muskulatur nicht zurückgebildet.

Deshalb benötigte sie auch keine Physiotherapie – wie sonst üblich nach einer Fraktur. Stattdessen wendete die Patientin die Magnetfeldtherapie weiterhin fünfmal täglich an. Bereits zwei Wochen nach der Gips- und Drahtentfernung war der Arm wieder voll einsatzfähig, frei beweglich und schmerzfrei.

Fazit

Die konsequente Therapie mit pulsierenden Magnetfeldern während einer Behandlung mit Gipsverband verhindert einen Muskelschwund und erspart eine Nachbehandlung mit Physiotherapie. Auch der Knochenbruch selbst verheilt durch regelmäßige Anwendung der Magnetfeldtherapie rascher. Das Beispiel der Patientin zeigt aber auch: Akute Befunde (hier der Armbruch) bessern sich mithilfe der Magnetfeldtherapie bereits innerhalb weniger Wochen, wohingegen chronische Krankheitszustände (wie hier die Rheumatiodarthritis) längere Zeit behandelt werden müssen, um eine nachhaltige Besserung zu erreichen. Hier ist die Geduld des Patienten und auch die des Arztes gefragt.

Vita: Dr. med. Regina Kowalewski ist Fachärztin für Allgemeinmedizin
und seit 1991 in eigener Praxis in Berlin-Hellersdorf niedergelassen.
Ihre Schwerpunkte sind u.a. Psychotherapie, Autogenes Training, Moxibustion, Ernährungsberatung und Magnetfeldtherapie.

Diesen Text finden Sie in der Ausgabe 24 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie aktuell

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