Magnetfeldtherapie bei Fibromyalgie/Weichteilrheumatismus

Magnetfeldtherapie – positiv bei Weichteilrheumatismus

Bei der Fibromyalgie handelt es sich um einen generalisierten Weichteilrheumatismus, der bevorzugt Frauen befällt. Die häufig genannten Symptome sind diffuse Schmerzen („Alles tut weh!“), nachlassende Belastungsfähigkeit, Schlafstörungen, Wetterempfindlichkeit sowie psychovegetative Störungen.

Bei der ärztlichen Diagnosefindung lassen sich an mindestens 12 der 14 typischen Lokalisationen an Sehnenansätzen, den Triggerpunkten, auf Druck Schmerzen auslösen. Die Beweglichkeit von Gelenken und Wirbelsäule ist dagegen meist nicht eingeschränkt; ebenso lassen sich weder im Röntgenbild noch mittels einer Laboruntersuchung Auffälligkeiten feststellen. Weitere typische Begleiterscheinungen der Erkrankung sind Ängste, Depressionen und oft auch Kontaktstörungen. Zur Behandlung werden normalerweise Antidepressiva, Physiotherapie und lokale Wärme, TENS und Psychotherapie eingesetzt.

Im Rahmen meiner naturheilkundlichen Diagnostik habe ich festgestellt, dass gerade bei den Patienten, die schulmedizinisch als „austherapiert“ gelten, Störungen des Säure-Base-Haushalts, der regulären Durchblutung und der Sauerstoffversorgung vorliegen. Meist sind Schwermetallbelastungen, z.B. durch Amalgamplomben, aber auch Zahnstörfelder und Lebensmittelunverträglichkeiten ursächlich für die generalisierten Schmerzen verantwortlich. Ebenso können vorangegangene Viruserkrankungen oder Borrelien eine ursächliche Rolle spielen.

Diese multikausalen Zusammenhänge decke ich mit verschiedenen Testverfahren, wie z.B. der Bio­elektronischen Terrainanalyse nach Prof. Vincent (Metascan), Speziallaboranalysen oder einem Nahrungsmittelunverträglichkeitstest im Blut auf. Da die Blockaden im Gewebe eine intrazelluläre Belastung darstellen und daraus ein fehlendes Fließen der Energie im Körper resultiert, setze ich therapeutisch mit gutem Erfolg die Magnetfeldtherapie ein.

Fallbeispiel

Eine Patientin, die zur Linderung ihrer Fibromyalgie seit Jahren vom Neurologen und Orthopäden mit Schmerzmitteln und Antidepressiva behandelt wurde, kam zu mir in die Praxis. Sie klagte über extreme Kopfschmerzen, die durch starke, als Folge der Fibromyalgie auftretende Schulterverspannungen ausgelöst wurden.

Um die Kopfschmerzen zu mildern, ließ sie sich nun mit der Magnetfeldtherapie behandeln: Schon nach einem Monat stellte sie eine zunehmende Leichtigkeit und bessere Konzentrationsfähigkeit fest; auch nahmen die Schmerzen kontinuierlich ab. Schließlich legte sie sich ein Magnetfeldtherapie-System für zu Hause zu und setzt seitdem regelmäßig mehrfach täglich die Ganzkörpermatte, das Kissen und auch den Stab ein.

Heute plagen sie nur noch ca. 20 Prozent der früheren Schmerzen, die zudem nur noch gelegentlich auftreten. Die Schmerzmittel und Antidepressiva mit allen möglichen Nebenwirkungen hat sie inzwischen abgesetzt. Außerdem führt sie Basenbäder durch, sie hat ihre Ernährung umgestellt und nimmt bei Bedarf homöopathische Schmerzmittel ein. Vor allem aber begeistert sie, dass sie mithilfe der Magnetfeldtherapie nun selbst ihre „kleinen Wehwehchen“ erfolgreich therapieren kann.

Fazit

Wird die Magnetfeldtherapie individuell angepasst als Langzeittherapie eingesetzt, stellt die Methode eine sinnvolle Ergänzung zu den Therapiekonzepten der biologischen Medizin dar, die üblicherweise zur Behandlung von Fibromyalgie zum Einsatz kommen.

Vita: Dr. med. Sigard Rude-Rütten Ärztin für Allgemeinmedizin
in eigener privatärztlicher Praxis für Naturheilverfahren in Krefeld niedergelassen.
Zu ihren Schwerpunkten gehören u.a. Naturheil- verfahren wie Magnetfeldtherapie, Akupunktur, Bachblütentherapie, Eigenbluttherapie, METASCAN sowie Infusionstherapie zur Stützung des Immunsystems/ Revitalisierung.

Diesen Text finden Sie in der Ausgabe 22 vom Informationsdienst Magnetfeldtherapie aktuell

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