Eigenverantwortung?

Die Versorgung der Menschen ist unumgänglich. – Wer sagt, die Leute sollen das in Eigenverantwortung machen, ignoriert die realen Lebensumstände vieler Bürger. – Und die Wirtschaft ist in der Lage, alle Menschen mit dem Nötigen zu versorgen.

https://www.echo-online.de/lokales/kreis-gross-gerau/trebur/ralph-brinkhaus-klare-absage-an-grundeinkommen_19922744#

Der Punkt ist aber, dass die Politiker nichts am bestehenden System ändern wollen. Heute sind die Bürgerinnen und Bürger von „Arbeitgebern“ abhängig. Diese Abhängigkeit wollen viele beibehalten. Das ist das „Herr-Diener-Verhältnis“, das sie nicht aufgeben wollen. Eine selbstbewusste Bürgerschaft wollen sie nicht, sondern „abhängig Beschäftigte“.

Eine Grundeinkommensgesellschaft bekommen wir nur, wenn sich alle Bürger dafür einsetzen. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist organisatorisch möglich.

Nicht der Eine arbeitet für den Anderen, der nicht arbeitet, in einer Grundeinkommensgesellschaft, sondern wir alle arbeiten zuerst einmal füreinander, damit wir alle unsere Existenzsicherung haben. – Eine Arbeitszeitverkürzung würde sich sofort von selbst ergeben, wenn viele Menschen in wichtigen Branchen nur noch Teilzeit arbeiten, und die Arbeit aber dennoch im Ganzen gemacht werden muss. Dann wird auf dem „Arbeitsmarkt“ bekanntgegeben, es werden noch Leute gesucht und die Lücke wird gefüllt.

Aber die heutigen Politiker wollen stattdessen die Bürger zwingen, zu arbeiten.

Der Arbeitszwang ist ihnen scheinbar wichtig. – Dieses Konzept ist jedoch menschenunwürdig und darf sich nicht durchsetzen. – Mit Hartz4 sind wir bereits in einem Unrechtsstaat gelandet. Es gilt jetzt, das Ruder herumzureißen und wieder für menschenwürdige Politik sich einzusetzen.

Gesellschaft heute

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