Das BGE ist in aller Munde

Im Podcast erscheint das „Grundeinkommen“ ab 49. Minute.

Deffner und Zschäpitz – Podcast 64
Geld ohne Arbeit – Brauchen wir das Grundeinkommen …

Herr Zschäpitz setzt sich da für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ein. Die Argumente dafür, werden von ihm zwar mehr heruntergespult, aber was er so sagt, ist schon richtig. – Sein Gegenüber, Herr Deffner, ist für Fördern und Fordern, damit „die Leute auch was tun“. Denn der Mensch sei „träg“.

Er beklagt die „Null
Bock Mentalität“ bei den Bürgern. Bei den anderen.

Das BGE sei ein Problem, weil die Leute dann „den Arsch nicht hochkriegen“, meint Deffner. Es fehle die „Geldmotivation“ und eine Hartz4 Karriere könnte die Folge sein.

Ohne Anreize und
Druck würden die Leute gar nicht oder nicht beständig arbeiten
wollen.

Er sagt dann, 1000 Euro sei kein Leben in Würde. – Das sollte aber Deffner schon den Menschen selbst überlassen, wie sie es empfinden, „bedingungslos“ diesen Geldbetrag jeden Monat zu erhalten.

Dann kommt auch er mit dieser Milchmädchenrechnung 1000 Euro mal Größe der Bevölkerung mal 12. Dass Kinder und Jugendliche weniger bekommen sollen, fällt dabei unter den Tisch. Und er setzt das in Verhältnis zum Bundeshaushalt, was aber die falsche Bezugsgröße ist. Er hätte den Betrag in Verhältnis zur Gesamtwertschöpfung in Deutschland setzen müssen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161199/umfrage/entwicklung-der-bruttowertschoepfung-der-wirtschaft-in-deutschland/

Deffner produziert in seinen Bemerkungen und Auslassungen eine ganze Reihe Vorurteile und das „untere Niveau“, das er den Unterschichten unterstellt, über die er überwiegend herzieht, repräsentiert er in seiner Haltung eigentlich selbst. Das Wort „Arsch“ hatte er dann auch mehrfach erwähnt.

Deffner hat als Schüler gelernt, dass Geld erarbeitet werden muss, sagt er.

Alle Argumente gegen ein Grundeinkommen, die gefühlt seit 10 Jahren genannt werden, und auch schon so lange widerlegt sind, kommen von ihm dann ebenfalls. Wie, der Millionär, der kein Grundeinkommen braucht und der Behinderte, der nur das Grundeinkommen hat und dann nicht mehr bekommt, was er aber eigentlich bräuchte.

Gesellschaft heute

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Deffner und Zschäpitz – Podcast 64
Geld ohne Arbeit – Brauchen wir das Grundeinkommen …

Herr Zschäpitz setzt sich da für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) ein. Die Argumente dafür, werden von ihm zwar mehr heruntergespult, aber was er so sagt, ist schon richtig. – Sein Gegenüber, Herr Deffner, ist für Fördern und Fordern, damit „die Leute auch was tun“. Denn der Mensch sei „träg“.

Er beklagt die „Null
Bock Mentalität“ bei den Bürgern. Bei den anderen.

Das BGE sei ein Problem, weil die Leute dann „den Arsch nicht hochkriegen“, meint Deffner. Es fehle die „Geldmotivation“ und eine Hartz4 Karriere könnte die Folge sein.

Ohne Anreize und
Druck würden die Leute gar nicht oder nicht beständig arbeiten
wollen.

Er sagt dann, 1000 Euro sei kein Leben in Würde. – Das sollte aber Deffner schon den Menschen selbst überlassen, wie sie es empfinden, „bedingungslos“ diesen Geldbetrag jeden Monat zu erhalten.

Dann kommt auch er mit dieser Milchmädchenrechnung 1000 Euro mal Größe der Bevölkerung mal 12. Dass Kinder und Jugendliche weniger bekommen sollen, fällt dabei unter den Tisch. Und er setzt das in Verhältnis zum Bundeshaushalt, was aber die falsche Bezugsgröße ist. Er hätte den Betrag in Verhältnis zur Gesamtwertschöpfung in Deutschland setzen müssen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/161199/umfrage/entwicklung-der-bruttowertschoepfung-der-wirtschaft-in-deutschland/

Deffner produziert in seinen Bemerkungen und Auslassungen eine ganze Reihe Vorurteile und das „untere Niveau“, das er den Unterschichten unterstellt, über die er überwiegend herzieht, repräsentiert er in seiner Haltung eigentlich selbst. Das Wort „Arsch“ hatte er dann auch mehrfach erwähnt.

Deffner hat als Schüler gelernt, dass Geld erarbeitet werden muss, sagt er.

Alle Argumente gegen ein Grundeinkommen, die gefühlt seit 10 Jahren genannt werden, und auch schon so lange widerlegt sind, kommen von ihm dann ebenfalls. Wie, der Millionär, der kein Grundeinkommen braucht und der Behinderte, der nur das Grundeinkommen hat und dann nicht mehr bekommt, was er aber eigentlich bräuchte.

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