BGE umsetzen

Passt es?

Dass heute Sozialleistungen „individuell“ angepasst wären, ist doch purer Unfug. – Am einfachsten lässt sich das am Beispiel des Wohngeldes überprüfen. – Es gibt keine Möglichkeit, festzustellen, ob ein Wohngeldbescheid richtig berechnet wurde.

https://mephisto976.de/news/grundeinkommen-wirklich-gerecht

Inwiefern wäre
dieser Bescheid dann individuell angepasst?

Orientiert sich der Antragsteller an einem Wohngeldrechner im Internet, sagt die Behörde, dieser Wohngeldrechner würde „falsch rechnen“. – Das Gegenteil kann der Antragsteller nicht beweisen.

Einen Rechtsanwalt
in so einer Sache einzuschalten, ist finanziell für arme Menschen
gar nicht zu stemmen.

Ähnlich ist es mit allen Berechnungen der Jobcenter. – Der Willkür ist da Tür und Tor geöffnet. Hartz4-Bescheide selbst zu überprüfen, ob sie richtig berechnet wurden, ist nicht möglich. – Wie kommt dann der Radiosender „Mephisto“ auf die Idee, der Staat würde auf „individuelle Bedürfnisse“ der Antragsteller eingehen? – Da wird doch suggeriert, der Antragsteller könne seine spezielle Notlage beschreiben und er bekäme tatsächlich das, was er für sich „individuell“ braucht. – Das ist doch eine mit nichts belegte Annahme.

Vielmehr ist es eher so, dass der Antragsteller das Gefühl vermittelt bekommt, er solle doch froh sein, wenn überhaupt ein paar Euro für ihn abfallen.

Arme und Reiche

Weiterhin. Der Punkt ist nicht „Arme bekommen so viel wie Reiche“, sondern alle müssen ihre Existenz sichern. – Das Bedingungslose Grundeinkommen soll als Menschenrecht und Grundrecht verankert werden und dann muss es ein Individualrecht sein, dass jede Person in Anspruch nehmen kann. – Den Vorteil dabei hat der heutige Arme, weil er dann keinen „Antrag“ stellen muss, um seine Bedürftigkeit nachzuweisen, sondern auf alle Fälle „bedingungslos“ seine Existenzsicherung erhält. – Der Verweis auf den „Reichen“, der auch ein Grundeinkommen bekommen würde, ist ein Ablenkungsmanöver. Es geht nicht darum, ob jemand bereits Geld hat und deshalb kein weiteres braucht, sondern darum, dass jemand „ohne Geld“ eine Existenzsicherung ohne Antrag erhält. – Diese Perspektive ist wichtiger. – Im Übrigen zahlt der Reiche mit seinen Steuern sein eigenes Grundeinkommen.

Bedingungsloses
Grundeinkommen und die Mietpreise

Alle
existenzsichernden Güter müssen preiswert oder bedingungslos für
die Menschen zugänglich sein. – Es macht keinen Sinn, einen Wettlauf
zwischen Grundeinkommen und Preisen zu veranstalten. – Die
existenzsichernden Güter müssen „unabhängig vom Preis“ für
alle Bürger „mit Sicherheit“ bereit stehen.

Gesellschaft heute

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Dass heute Sozialleistungen „individuell“ angepasst wären, ist doch purer Unfug. – Am einfachsten lässt sich das am Beispiel des Wohngeldes überprüfen. – Es gibt keine Möglichkeit, festzustellen, ob ein Wohngeldbescheid richtig berechnet wurde.

https://mephisto976.de/news/grundeinkommen-wirklich-gerecht

Inwiefern wäre
dieser Bescheid dann individuell angepasst?

Orientiert sich der Antragsteller an einem Wohngeldrechner im Internet, sagt die Behörde, dieser Wohngeldrechner würde „falsch rechnen“. – Das Gegenteil kann der Antragsteller nicht beweisen.

Einen Rechtsanwalt
in so einer Sache einzuschalten, ist finanziell für arme Menschen
gar nicht zu stemmen.

Ähnlich ist es mit allen Berechnungen der Jobcenter. – Der Willkür ist da Tür und Tor geöffnet. Hartz4-Bescheide selbst zu überprüfen, ob sie richtig berechnet wurden, ist nicht möglich. – Wie kommt dann der Radiosender „Mephisto“ auf die Idee, der Staat würde auf „individuelle Bedürfnisse“ der Antragsteller eingehen? – Da wird doch suggeriert, der Antragsteller könne seine spezielle Notlage beschreiben und er bekäme tatsächlich das, was er für sich „individuell“ braucht. – Das ist doch eine mit nichts belegte Annahme.

Vielmehr ist es eher so, dass der Antragsteller das Gefühl vermittelt bekommt, er solle doch froh sein, wenn überhaupt ein paar Euro für ihn abfallen.

Arme und Reiche

Weiterhin. Der Punkt ist nicht „Arme bekommen so viel wie Reiche“, sondern alle müssen ihre Existenz sichern. – Das Bedingungslose Grundeinkommen soll als Menschenrecht und Grundrecht verankert werden und dann muss es ein Individualrecht sein, dass jede Person in Anspruch nehmen kann. – Den Vorteil dabei hat der heutige Arme, weil er dann keinen „Antrag“ stellen muss, um seine Bedürftigkeit nachzuweisen, sondern auf alle Fälle „bedingungslos“ seine Existenzsicherung erhält. – Der Verweis auf den „Reichen“, der auch ein Grundeinkommen bekommen würde, ist ein Ablenkungsmanöver. Es geht nicht darum, ob jemand bereits Geld hat und deshalb kein weiteres braucht, sondern darum, dass jemand „ohne Geld“ eine Existenzsicherung ohne Antrag erhält. – Diese Perspektive ist wichtiger. – Im Übrigen zahlt der Reiche mit seinen Steuern sein eigenes Grundeinkommen.

Bedingungsloses
Grundeinkommen und die Mietpreise

Alle
existenzsichernden Güter müssen preiswert oder bedingungslos für
die Menschen zugänglich sein. – Es macht keinen Sinn, einen Wettlauf
zwischen Grundeinkommen und Preisen zu veranstalten. – Die
existenzsichernden Güter müssen „unabhängig vom Preis“ für
alle Bürger „mit Sicherheit“ bereit stehen.

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