Arbeiten müssen, für die Existenz

Menschen, die aus der Arbeitslosigkeit in Hartz4 stürzen, finden das entwürdigend. – Und Frau Weidenfeld. Wie findet sie Hartz4?

https://www.tagesspiegel.de/politik/grundeinkommen-in-berlin-michael-muellers-grundeinkommen-ist-unsolidarisch/23156344.html

Wieso muss jemand, der schlecht qualifiziert ist, »betreut« werden?

Behinderte, Kranke, kleine Kinder müssen womöglich betreut werden. Aber warum jemand, der einfach nur zu wenig Geld hat? – Werden da Menschen mit geringem Einkommen staatlicherseits krank, hilflos und unselbstständig geredet?

Und durch »Betreuung« geht schlechte Qualifikation nicht einfach weg, wie bei guter Pflege eine Krankheit.

Soll da das Recht auf eine menschenwürdige Existenzsicherung »ohne Bedingungen«, weggewischt werden, um »Menschen ohne Geld« auf die Bildungsfrage festzunageln? Damit man bei den betreuten Bildungsdefizitären »hinterher« sagen kann, ihr seid doch selbst schuld an eurer Armut. Trotz Bildungsbetreuung, habt ihr keine Job, der euch ernährt.

Auch Frau Weidenfeld ist geneigt, die »Arbeitslosen« zu pathologisieren. – Wenn der Geldlose nicht »betreut« wird, wie sie sich das vorstellt, macht es der Berliner Bürgermeister Michael Müller aber auch verkehrt, wenn er mit seinem Genesungsprogramm, dem »solidarischen Grundeinkommen« die Geldlosen beschäftigungstherapiert.

So oder so ist der Geldlose ein Problemfall für die heutige »Arbeitsgesellschaft«. – Wie kann man auch so unfähig sein und ohne Geld dastehen, ist die Botschaft des Establishments.

Ein solidarisches Grundeinkommen ist für die Autorin »Abschiebung«?

Wenn die menschenunwürdigen Hartz4-Sanktionen endlich abgeschafft würden, wäre viel gewonnen. Aber weder Frau Weidenfeld, noch Herr Müller sind daran wirklich interessiert. – Beiden geht es eher darum, dass der Bürger »malocht«.

Der eine will »gute Arbeit«, der anderen ist es egal?

Gesellschaft heute

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Arbeiten müssen, für die Existenz

Menschen, die aus der Arbeitslosigkeit in Hartz4 stürzen, finden das entwürdigend. – Und Frau Weidenfeld. Wie findet sie Hartz4?

https://www.tagesspiegel.de/politik/grundeinkommen-in-berlin-michael-muellers-grundeinkommen-ist-unsolidarisch/23156344.html

Wieso muss jemand, der schlecht qualifiziert ist, »betreut« werden?

Behinderte, Kranke, kleine Kinder müssen womöglich betreut werden. Aber warum jemand, der einfach nur zu wenig Geld hat? – Werden da Menschen mit geringem Einkommen staatlicherseits krank, hilflos und unselbstständig geredet?

Und durch »Betreuung« geht schlechte Qualifikation nicht einfach weg, wie bei guter Pflege eine Krankheit.

Soll da das Recht auf eine menschenwürdige Existenzsicherung »ohne Bedingungen«, weggewischt werden, um »Menschen ohne Geld« auf die Bildungsfrage festzunageln? Damit man bei den betreuten Bildungsdefizitären »hinterher« sagen kann, ihr seid doch selbst schuld an eurer Armut. Trotz Bildungsbetreuung, habt ihr keine Job, der euch ernährt.

Auch Frau Weidenfeld ist geneigt, die »Arbeitslosen« zu pathologisieren. – Wenn der Geldlose nicht »betreut« wird, wie sie sich das vorstellt, macht es der Berliner Bürgermeister Michael Müller aber auch verkehrt, wenn er mit seinem Genesungsprogramm, dem »solidarischen Grundeinkommen« die Geldlosen beschäftigungstherapiert.

So oder so ist der Geldlose ein Problemfall für die heutige »Arbeitsgesellschaft«. – Wie kann man auch so unfähig sein und ohne Geld dastehen, ist die Botschaft des Establishments.

Ein solidarisches Grundeinkommen ist für die Autorin »Abschiebung«?

Wenn die menschenunwürdigen Hartz4-Sanktionen endlich abgeschafft würden, wäre viel gewonnen. Aber weder Frau Weidenfeld, noch Herr Müller sind daran wirklich interessiert. – Beiden geht es eher darum, dass der Bürger »malocht«.

Der eine will »gute Arbeit«, der anderen ist es egal?

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