Anwendung der Magnetfeldresonanztherapie bei Fibromyalgie

Frau Petra M. stellt folgende Frage:

Hallo,
ich würde gerne eine Magnetfeldtherapie ausprobieren. Habe seit Jahren Fibromyalgie und weiß nicht, ob es mir helfen kann uns wie lange die Anwendung dauern sollte. Würde mich über eine Antwort freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Petra M.

Herr Dr. Gschwender antwortet:

Sehr geehrte Frau M.,
vielen Dank für Ihre Anfrage! Es gibt heute eine Vielzahl von möglichen Ursachen, die rund um die komplexe Symptomatik der FIBROMYALGIE diskutiert werden. Letztlich ist es sehr schwierig, ohne die genaue Ursache einer Erkrankung zu kennen, eine zielgerichtete Therapie durchzuführen. Meine Erfahrung ist, dass es DIE Fibromyalgie solches nicht gibt, sondern nur eine Vielzahl von unterschiedlichen Symptomen, die unter diesem Oberbegriff zusammengefasst werden. Auf dieser Basis haben sich eine Reihe von zumeist naturheilkundlichen Behandlungsstrategien (orthomolekulare Medizin, Basenanwendungen, Wärmetherapie u.a.) heute etabliert und mehr oder minder bewährt. Dabei sticht keine Behandlungsmethode mit gegenüber anderen Behandlungsmethoden überdurchschnittlichen Ergebnissen hervor. Dies gilt in gleichem Maße auch für die Magnetfeldresonanz Anwendung. Es gibt zahlreiche Fallbeispiele, in denen von Fibromyalgie-Symptomatik betroffene Patienten aber über eine Abmilderung ihrer Beschwerden durch Anwendung der Magnetfeldresonanz berichten. Dies muss im Einzelfall allerdings schlicht und ergreifend „ausprobiert“ werden. Im Rahmen meiner Praxiserfahrung habe ich die Erfahrung gemacht, dass insbesondere niedrige Anwendungsintensitäten mit langsam steigender Anwendungszeit gute Ergebnisse produzieren. Zusätzlich zur Magnetfeldresonanz kann es bei Fibromyalgie hilfreich sein, sich die Erfahrungen des amerikanischen Kollegen Dr. Armand anzuschauen und gegebenenfalls seine Therapie mit Guafainesin (= Hustenmittel/Schleimlöser) auszuprobieren. Meiner Erfahrung nach scheinen insbesondere subklinische (=nicht für den Arzt erkennbar) Nierenprobleme, wie sie auch bei einer (sekundären) Oxalose auftreten können, bei Fibromyalgie Patienten eine Rolle zu spielen. Denn die Oxalsäure/Oxalsäurekristalle sammelt/n sich im Gewebe an und können heftige Schmerzen verursachen. Hauptquelle für Oxalsäure ist unsere Nahrung. Dies ist noch eine sehr unerforschtes Gebiet in der Medizin, daher gibt es hier kaum Therapeuten die sich mit dem Thema überhaupt auskennen. Ich hoffe diese Informationen helfen Ihnen ein Stück weiter und wünsche weiter gute Genesung!

Mit freundlichen Grüßen
Dr. med. Martin Gschwender

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